• "Aaron Pfundeisen",  Alle Texte,  Geschichten

    ALTE GESCHICHTEN Epilog

    Halt! Das hier ist ein Epilog... Nur lesen, wenn du die anderen Kapitel bereits kennst: <<ÜBERSICHT>> + „Meine liebe Thea. Sometimes you have to take the scenic route… Ein Sinnspruch aus der Abenteurerbubble auf social media. Oder doch mehr als das? Ich habe mir in letzter Zeit sehr viele Gedanken darüber gemacht, ob die Wege eines Lebens in irgendeiner Weise vorherbestimmt sind. Wir beide sind nie den geraden Weg gegangen, wir sind immer wieder abgebogen, sind stehen geblieben, haben die Landschaft bestaunt. Uns haben wir dabei aus den Augen verloren, vieles andere hätten unsere Augen aber sonst nie gesehen. Doch auf einmal haben sich unsere Umwege gekreuzt und wir sind…

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    ALTE GESCHICHTEN Kapitel 9

    Ein Zauber & ein Anfang Um dieses Kapitel zu verstehen, sollte man sich unbedingt die vorangegangenen Teile meines Fortsetzungsromans "Alte Geschichten" zu Gemüte führen. Alle Teile sind unter diesem Link zu finden. + „Ich hatte immer eine andere Vorstellung von Zombies, wenn ich ehrlich bin.“ Aaron saß im Arbeitszimmer wie immer hinter dem großen Schreibtisch, tief in den knarzenden Stuhl eingesunken, während John ein wenig unschlüssig im Raum stand. Sein Stammplatz in seinem liebsten Ohrensessel war belegt von einem kleinen schwarzen Kater, der aktuell zu einem Fellknäuel eingerollt ein überaus friedliches Bild abgab. Ergeben setzte sich John in den anderen Sessel und seufzte. „Nun, letztendlich ist es augenscheinlich ein Körper…

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    ALTE GESCHICHTEN Kapitel 8

    Licht & Schatten Um dieses Kapitel zu verstehen, sollte man sich unbedingt die vorangegangenen Teile meines Fortsetzungsromans "Alte Geschichten" zu Gemüte führen. Alle Teile sind unter diesem Link zu finden. + Aaron spielte noch einige weitere Takte. Dann verlangsamte er das Tempo und schlug die Tasten nur noch mit halber Kraft an. Die Musik wurde leiser, aus der Melodie wurden einzelne Noten und aus den letzten Tönen wurde schließlich ein leiser Nachhall, der sich in den Weiten des Kellers in den entlegensten Winkeln verlor und nichts als Stille zurückließ. Aaron wagte kaum, zu atmen. Er drehte sich nicht um, sondern hielt den Blick auf die Tasten des Klaviers geheftet und…

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    Fotografie

    Ich will zurück in diese Fotografie, denn so schön wie da war das Leben sonst nie!Wir halten uns noch alle fest an der Hand,bevor einer nach dem andern aus dem Foto verschwand! Ihr begleitet uns im Leben leider nur ein Stück und danach bleibt ein leerer Platz im Herz zurück!Ihr lebt weiter im Erinnern und in unseren Träumen,in Visionen von den nicht mehr ganz so leeren Räumen! Ich will zurück in diese Fotografie,denn so schön wie da war das Leben sonst nie! Irgendwie war die Welt damals noch im Rahmen, bevor all der Abschied und die Trauer kamen! Manche Wunden werden einfach nie mehr ganz heil.Ohne euch fehlt im Herzen halt auf ewig ein…

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    ALTE GESCHICHTEN Kapitel 7

    Schall & Rauch... Nun endlich saß Aaron in einer gemütlichen Ecke des Ladens inmitten der antiken Möbel aber am Keyboard, welches wie ein Fremdkörper in dieser Umgebung wirkte. Und er raufte sich zum wiederholten Male die Haare. Denn sein Klavierlehrer John Aubrey setzte deutlich zu viele Kenntnisse voraus, wurde schnell ungeduldig und war im Allgemeinen ein eher unkonzentrierter Zeitgenosse. Zu oft fielen ihm in den unpassendsten Momenten zudem süffisante Anekdoten seines langen Lebens und seines noch längeren Todes ein, die er wortreich zum Besten geben musste.

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    ALTE GESCHICHTEN Kapitel 6

    Eine nächtliche Heimkehr... Ein ohrenbetäubendes Krachen ertönte wenige Sekunden später. Es war gleichzeitig am Himmel und beunruhigenderweise auch draußen in der Scheune zu hören. Ein gewaltiger, langgezogener Donner brach sich Bahn, doch da war noch etwas anderes. Alarmiert und etwas verunsichert sahen sich die beiden Männer an und eilten dann durch die versteckte Tür nach draußen in die große Ausstellung. Dem aggressiven Windzug nach zu urteilen hatte der immer heftiger aufziehende Sturm irgendwo ein Fenster aufgedrückt. In diesem Moment ging die ohnehin spärliche Beleuchtung in der großen Scheune aus und sie verharrten bewegungslos in absoluter Dunkelheit.

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    Herbst

    Ich mag den Herbst, denn er kommt leise, wie das Ende einer viel zu langen Reise, die du laut, zu schnell, zu fordernd war – wie der Sommer auch in diesem Jahr: Alle mussten draußen sein, ohne Grund ging keiner rein. Outdoor-Spaß war Bürgerpflicht, Stubenhocken leider nicht. Die Nachbarn wussten gut Bescheid  über deutsche “Sommerzeit”: Terrasse kärchern, Weber Grill – wer sich nicht blamieren will. Lichtschutzfaktor 50 plus, Sonnenbrille war ein Muss – übergroß und vom Designer, dafür war’n die Hosen kleiner. Kragen stand am Polohemd, in der Hand ein Drink im Trend, was mit Spritz und Alkohol – wahrscheinlich wieder Aperol. Nee, da lob ich mir die dicken Socken,…